Präsentationstechniken

20. Februar 2012

Präesentationstechniken
Grundvorraussetzung für den Erfolg einer Präsentation ist eine positive Grundeinstellung. Dies kann durch einfache Einleitungssätze wie „Ich freue mich hier zu sein…“ passieren, die der Vortragende sich selbst immer wieder lautlos von sich gibt, um sich selbst in eine positive Stimmung zu versetzen.

Wie präsentiere ich mich richtig?

Der aktive Augenkontakt unterstützt zusätzlich die Transportation der Botschaft des Präsentators. Dabei sollte der Blickkontakt stetig durch den Raum gleiten und maximal drei bis fünf Sekunden auf einem der Teilnehmer sein. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Art des Blickes, da sich der Zuhörer auf keinen Fall fixiert oder angestarrt fühlen sollte.

Der feste und sichere Stand kann ebenfalls eine entscheidender Faktor sein. Da selbst ein geübter Präsentator bei längeren Vorträgen nicht an der gleichen Position verharren kann, sollten kontrollierte Ortsveränderungen in die Präsentation eingebaut werden. Der kritische Pfad zu einem nervösen Auf- und Abgehen sollte dabei allerdings nicht überschritten werden. Atemübungen können den Vortragenden dabei in eine ruhige Lage versetzen und den Körper auf die bevorstehende Belastung, entsprechend vorbereiten.

Der Klang der Stimme ist ein wesentliches Mittel um die Botschaft des Präsentators entsprechend zu unterstützen. Das laute Sprechen kann zusätzlich ein Signal der Sicherheit ausdrücken, dass dem Vortragenden weiteres Selbstvertrauen schafft.

Die richtigen Worte wählen

Die Wahl der richtigen Worte kann ebenfalls ein wesentlicher Faktor sein. Dabei sollte man besonders darauf achten, dass das Publikum gezielt angesprochen wird und nur dann in der „ICH“-Form gesprochen wird, wenn es speziell um den Vortragenden geht.

Sätze wie „Eigentlich bringt der nächste Abschnitt nichts…“ oder Weichmacher wie „Es wurde festgestellt…“ können den besten Vortragenden in ein schlechtes Licht rücken und sollten dabei möglichst vermieden werden. Besonders wichtig ist dabei der Einstieg des Satzes, der durchaus mit einer Frage beginnen kann, um die Vorstellung der Zuhörer zu wecken.

Behandelt man kritische Themen wobei gewisse Kritik oder Einwände eingeworfen werden können, sollte man diese zwingend ansprechen und entsprechend darauf eingehen. Wichtig ist dabei, dass aufkommende Nachteile entsprechend entkräftet werden, indem Sie von positiven Statements im Nachhinein sozusagen „overruled“ werden. Der Vortragende muss sich unabhängig von dem Thema, seinen Zuhörern anpassen und deren Bedürfnisse erfüllen. Fachausdrücke sollten daher nur in Expertenrunden verwendet werden. Das bewusste einbauen von Pausen, das Wiederholen von Botschaften lässt den Vortragenden dabei sicherer wirken.

Die Kombination von Wörtern und Bilder können dabei helfen, das Gesagte zu visualisieren, da beide Gehirnhälften angesprochen werden. Dabei sollen etwaige gezeigte Bilder aber nicht von dem Vortrag ablenken sondern diesen nur unterstützen.

Die Wahl des Mediums ist dabei abhängig von Thema und Präsentation entsprechend zu wählen, da es bei bis zu 78% aller Personen durch deren Einsatz zu einer erhöhten Aufmerksamkeitsleistung kommen kann. Nicht zu verachten ist dabei ebenfalls das persönliche Empfinden des Vortragenden, der mit dem jeweiligen Medium entsprechend vertraut sein sollte.

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3 Comments. Leave new

Cooler Beitrag! Danke

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Vielen Dank für diesen informativen Beitrag!

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